Wie das so ist, und wie das so kommen musste.

An dem Abend hatte ich etwas besseres vor, vor allem, da am nächsten Tag ein paar Stunden in Aussicht waren, wo ich ohne Midi in Ruhe hätte die Briefe öffnen können.

Eigentlich eine “voll korrekte eh” Situation, eine wichtige Aufgabe zu verschieben. Aber wie dem so ist, wer einmal schiebt, der kommt ins rutschen.

Ich habe bis gerade gebraucht, um mich dran zu setzten. Midi ist seit 13:00 aus dem Haus, und ich hab bis 17:30 gebraucht, mich durchzuringen.

Und was hat es mir gebracht? Den Ärger über etliche Euros, die ich zahlen muss als Mahngebühren, nur weil ich meine Briefe nicht regelmäßig aufmache. So ein Mist!.

Aber wie das ist, im irrealen Verhaltensmustern, manchmal ist einem das Schieben wichtiger, als ein paar etliche Euronen zu sparen.

Ist schon merkwürdig…

Alle Briefe habe ich noch nicht geöffnet. Ich muss mich erst noch etwas erholen, bis Midi gleich kommt.

Aber der zweite Teil öffnen ist eingetragen!

So, Halbzeit. Aufgeräumt ist, gleich noch mal durchwischen.

Jetzt muss ich es nur noch schaffen, heute Abend die Briefe zu öffnen und zu bearbeiten :)

Termin ist aber schon eingetragen

Wow, eine lange zeit. Jetzt haben wir den 04.08.2009.

aber es wird Zeit wieder zu schreiben. Ich bin gerade in Fahrt, nachdem mich die Prokrastination fast übermannt. Aber es tut gut, das Midi wieder da ist. Die Wohnung ist fast wieder auf Vordermann. (weiterlesen…)

Ist ja auch kein wunder, da nicht viel passiert ist. Eigentlich ist sogar viel passiert :-) aber es hat wenig mit der Schieberitis zu tun.

Mittwoch war Stammtisch, also frei, Donnerstag ist Midi-tag ich hätte mir gewünscht, ich hätte etwas mehr aufgeräumt, aber es war noch in meiner Toleranz.

Freitag… Freitag war ein trauriger Tag… (weiterlesen…)

Kleine Erfolge sind auch erfolge :)

Heute wie geplant die Sommerreifen gewechselt. Auf der Arbeit lief es auch gut.

Entdeckt, dass die Mäusemethode im Moment das beste ist.

Was ist die Mäusemethode? Gibt es bestimmt auch unter einem anderen Namen :-) aber ich habe selbst so entwickelt und benannt. Mit anderen Worten, wahrscheinlich das Rad zum 100 mal neu erfunden :-)

Worum geht es? Stell Dir vor, da ist ein riesiger Kuchen, der muss weg. Projektmanagement sieht klassisch so, dass man den Kuchen als ganzes betrachtet, in kleine und immer kleine Teile teilt, und diese AUfreit, und somit Anfang und Ende fest im Griff hat.

Nur das Problem eines Prokratinaten, es wird ihm schlecht wird, vor lauter Kuchen.

Mäuse Methode geht so, einfach anfangen irgendwo anfangen, eine feste Zeit lang mümmeln, und dann ist gut.  Irgendwann ist der Kuchen weg. geht natürlich mit jedem Kuchen.

Der Vorteil, wenn man die kleine Zeiteinheit abgearbeitet hat, kann man mit guten Gewissen aufhören. das ist doch schon mal was :-)

Das habe ich heute als Feedback zu dem Blog von E.S. bekommen *freu*.

Es scheint also doch noch nicht alles verloren mit mir zu sein :-)

Hallo Herr Dankwart,

also ich krieg den Mund gar nicht wieder zuJ)))

Wahnsinn, Sie müssen mir unbedingt erzählen, wie Sie das hinbekommen haben!!!!?????? Freut mich wirklich sehr, dass Sie sich so motivieren konnten…

Also bis morgen, einen sonnigen Tag
Freundliche Grüsse
E.S.

Ich weiß, es ist eigentlich eine form der Selbstbeweihräucherung, dieser Blog, und entspricht so eigentlich gar nicht meiner Art. Aber wenns hilft? :-)

Wichtig ist, auf das geschaffte zu sehen, sagt E.S. immer.

Gut, ich weiß, dass ich von dem riesen Sandhaufen, der vor mir liegt erst ein paar Eimer bewegt habe, aber ich habe. Das größte Problem ist, das jetzt am Ball bleiben. Ich merke wie ich wieder stark in die Schludrigkeit abrutsche. Es ist einfach auch viel Arbeit, jede wichtige Aufgabe, auch wenn sie klein ist, zu terminieren.

Aber wenn ich es nicht mache, rutscht sie mir aus den Augen, aus dem Sinn. Also richte ich mal mein Augenmerk wieder auf die Eimer(chen), die ich geschafft habe.

(weiterlesen…)

Ups, verschlafen.. nah da steckt die Erkältung immer noch etwas in den Knochen. Eigentlich nicht schlimm, wenn ich da nicht meinen geplanten Startpunkt verpasst hätte.

Statt, “Jetzt erst recht” Gedanke wie “Nah jetzt kommt es auf 1-2Stunden auch nicht an”, “Morgen ist auch noch ein Tag”. Das einzige was ich Zielsicher die nächste Stunde treffe ist die Schlummertast, da kommt kein “Kannst auch später drücken” :-D

(weiterlesen…)

Es war nicht leicht, aber ich habe mich hingesetzt, das erst (wenn auch von vielen) Etappenziel ist erreicht.

Das wird gefeiert, ich glaube ich leiste mir gleich eine Pizza.

Im Büro ist jetzt Klarschiff, alles aufgeräumt, und jetzt ist sogar noch Platz da. Die Banksache ist auch erledigt. So ein Mist, aber E.S. sagt, nach Vorne gucken, und ja, ich habe es geschafft. Das erste Teilprojekt ist erledigt.

Aber das nächste steht an. Aufräumen heißt leider nicht alles Aufgearbeitet, was noch anliegt. Aber es sind die Voraussetzungen geschaffen worden, dass ich überhaupt anfangen kann. Und immer ein Schritt nach dem anderen.

(weiterlesen…)

Den Termin für meine Büroarbeiten habe ich verschoben.

Klar es gibt immer Gründe, manchmal sogar gute Gründe, wie z. B. Schüttelfrost. Aber trotzdem ist jede noch so kleine Aufschiebung wie ein Rückfall. Es wird einfach schwerer im Fluss zu bleiben, wieder Tritt zu fassen.

Das kann man vielleicht vergleichen mit jemanden, der aufhört zu rauchen und dann doch noch mal eine Ziggi raucht, oder seine Diät unterbricht mit einem leckeren Essen. Wieder auf dei Spur zu kommen ist Schwierig.

Auch wenn das ganze nicht besonders rational klingt. Auf die Sache mit den Bankraten irgendwie schient sich das Parkinson’sche gesetzt zu bewahrheiten. Wie auch immer, formal habe ich den Termin auf morgend Abend gesetzt.

Und ich glaube, es wird ein wichtiger Termin werden, den ich nicht nochmal verschieben darf, wenn ich diese Aufschieberitis endgültig los werden will.

Nächste Seite »