Das Telefonat mit dem Kunden, der sich beschweren will und um Rückruf bittet – morgen. Und die Steuererklärung hat auch noch bis nächste Woche Zeit. So denken viele Menschen. Nicht immer ist der Hang zur „Aufschieberitis“ nur eine kurzzeitige Unlust, die schon wieder vorbei gehen wird – manchmal steckt mehr dahinter. [...]Chronische Prokrastination kann sogar zum ernsten Problem werden…
Quelle: rp-online

Manchmal steckt mehr dahinter, so wie bei mir. Auf dem absoluten Tiefpunkt meiner Schieberitis – Kariere angelangt, befinde ich mich auf dem Weg zurück ins normale Leben. Es wird ein langer Weg werden. Mit Höhen und Tiefen. Manch einer, der den Weg geschafft hat, vergleicht es mit dem besiegen einer Sucht.

Man weiß genau, dass es falsch ist, aber man hat nicht die Kraft aufzuhören.

Ich suche jetzt diese Kraft. dies muss ich in mir machen.

Warum ich darüber blogge? Einfach als Kontroll- und Protokoll Element. Es soll mir meine kleinen und größern Erfolge dokumentieren (das ist wichtig bei Rückschlägen), aber auch zeigen, warum und weshalb es zu Rückschlägen gekommen ist.

So, auf geht es, und wenn jemand meinen Weg mitgehen will, so ist er/sie herzlich willkommen :)

Ach ja, mein dank geht noch an E.S., der mich auf meinem weg professionell unterstützt, den mit laienhaften Vorstellungen und küchenpsychologischen Rathschlägen komme ich nicht mehr weiter, dazu ist es mittlerweile zu chronisch, zu pathologisch geworden.

Zu mir? ich weiß nicht was es viel zu sagen gibt, was hier relevant ist, vielleicht soviel, ohne zuviel zu verraten, ich bin männlich, und Ü40, geschieden (sicher lich eine Mitursache für die intensive Ausprägung der Schieberitis). :-)

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